Die Geschichte der Hypnose

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Kurzfassung - Die Geschichte der Hypnose

Die Geschichte der Hypnose geht sehr weit zurück. Wir wollen uns hier jedoch mit der Hypnose ab dem ca. 1700 Jahrhundert beschäftigen.


Wir beginnen mit dem englischen Augenchirurgen James Braid.

James Braid ( 1795 – 1860)

James Braid gilt als Begründer des Wortes Hypnose. Er ging anfänglich davon aus, das es sich bei Hypnose um eine Art Schlaf handle. Er nannte dies Geschehen : Neurypnologie was soviel wie „nervöser Schlaf“ heißt. Später nannte er es Hypnose abgeleitet von dem griechischen Gott des Schlafes Hypnos.


Hippolyte Bernheim ( 1840 – 1919)

 Hippolyte Bernheim ( 1840 – 1919)

Lektor der Universität in Straßburg und Psychiater. Nach 1871 dann Professor an der Universität in Nancy. Nach 1880 wird Bernheim einer der führenden Forscher auf dem Gebiet Hypnose. Bernheim vertritt die Meinung das Hypnose ein unpathologisches Phänomen sei und das es nicht wie damals vermutet von Magneten und Metallen beeinflusst wird.

1889 treffen sich Bernheim und Sigmund Freud. Freud folgert aus Bernheims Versuchsergebnissen, dass es ein unbewusstes geben müsse. Bernheim vertrat später die Ansicht das Unterbewustsein sei die Brücke zwischen Patient und Arzt wenn der Patient sich Krankheiten nur einbilde. Er führte die Wirkung der Hypnose auf Suggestionen zurück.


Jean-Martin Charcot ( 1825 – 1893)

 Jean-Martin Charcot ( 1825 - 1893)

Der französische Neurologe Jean-Martin Charcot, der zuerst als Krankenhausarzt tätig war wurde dann 1872 Professor für pathologische Anatomie an der Universität in Paris. Charcot versuchte mittels Hypnose den Zustand eines epileptischen Anfalls von dem eines Hysterikers zu unterscheiden. Dabei grenzte er drei Stadien ab, die Lethargie, die Katalepsie und den Somnambulismus. Später veröffentlichte er seine Untersuchungen an der Académie des Sciences. Siegmund Freud, Gilles de la Tourette und Joseph Babinski zählten u.a. zu seinen Schülern.


Sigmund Freud (1856 – 1939)

 Sigmund Freud (1856 – 1939)

Österreichischer Arzt, Tiefenpsychologe, Religionskritiker und Begründer der Psychoanalyse. 1885 besucht Freud während einer Studienreise Jean

Martin Charcot in dessen psychiatrischer Klinik der ihm unter anderem über die Auswirkungen der Hypnose und Suggestion berichtet. Auch Bernheims Studien interessieren ihn und er übersetzt dessen Lehrbuch ins Deutsche. Freud ist fasziniert davon unter Hypnose Symptome auftreten und wieder verschwinden lassen zu können. Später wendet sich Freud von der Hypnose ab...


Milton Erickson ( 1901 – 1980)

 Milton Erickson ( 1901 – 1980)

Psychiater und Psychotherapeut. Milton Erickson prägte die moderne Hypnose und Hypnotherapie maßgeblich. Wesentliche Aspekte seiner psychotherapeutischen Vorgehensweisen hat er in seinen über 140 wissentschaftlichen Veröffentlichungen und in mehreren Büchern beschrieben. Ericksonsche Ansätze bieten u.a, Konzepte und Methoden zu:

  • Behandlung von Phobien, Angsten, Zwängen, Depressionen

  • Therapie psychosomatischer Störungen

  • Modifikation schwerster seelischer Störungen (Psychosen)

  • Änderung von Gewohnheiten (z.B. übermäßiges Essen, Rauchen)

  • Behandlung akuter und chronischer Schmerzen


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